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Eine neue Studie im Auftrag der grünen Bundestagsfraktion weist überhöhte Gewinne der vier großen Stromversorger, E.on, RWE, EnBW und Vattenfall nach. Dank übergroßer Marktdominanz haben sie ihre Gewinne in den letzten Jahren auf über 18 Milliarden Euro im Jahre 2007 gesteigert.
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Möglich wurde dies nur, weil die vier Konzerne eine übergroße Marktdominanz besitzen. So beherrschen sie über 90 Prozent der Stromerzeugungskapazitäten. Überhöhte Gewinne fahren sie auch im Netzbetrieb ein. So nehmen alle Energieversorger jährlich alleine 20 bis 23 Milliarden Euro Netznutzungsentgelte ein, investieren davon aber nur etwa drei Milliarden Euro in den Ausbau der Netze.
Statt in umweltfreundliche Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu investieren, festigen die vier Großen ihre Marktmacht nun auch noch mit dem Neubau von äußerst klimaschädlichen Kohlekraftwerken. Die aktuell angekündigten Strom- und Gaspreiserhöhungen der vier großen Strom- und Gaskonzerne werden vor allem die Gewinne der Konzerne weiter steigern.
Wir fordern die Bundesregierung ist auf, endlich die Forderung der EU-Kommission nach eigentumsrechtlicher Entflechtung der Übertragungsnetze durchzusetzen, statt in Brüssel nur den Schutz der Monopolisten zu betreiben. Auch mehr Transparenz in der Gewinnermittlung der einzelnen Sparten Strom, Gas und Wasser ist zu schaffen. Den KundInnen kann man nur raten, schnell den Konzernen den Rücken zu kehren und zu einem Ökostromhändler zu wechseln. Ein Wechsel zu einem Billigtarif der Konzerne wird wenig helfen, da die Konzerne mit ihrer langjährigen Weigerung des großflächigen Investments in erneuerbare Energien nun in der Abhängigkeitsfalle der weltweit steigenden Rohstoffpreise bei Erdgas, Kohle,Uran und Erdöl sitzen.
| Weitere Infos: Die Studie als pdf zum Runterladen Jetzt umsteigen: Hier den Stromanbieter wechseln Grünes Klima |
Foto: paraphonatic/aboutpixel.de