Springe direkt zu: Contentbereich, Hauptnavigation, Suche
Sie sind hier:
Horneburg (sal). "Europa wartet auf Dich" heißt eine Informationstour des Europe Direct Informationszentrums Lüneburg, die bis Juni durch zehn Schulen in Niedersachsen führt. Erste Station war am EU-Schulprojekttag die Johann-Hinrich-Pratje-Schule in Horneburg.
Wie funktioniert die Europäische Union? Welche Möglichkeiten bieten sich für Studium, Ausbildung und Praktikum im europäischen Ausland? Fragen wie diesen gingen die Schüler auf den Grund. Im Politikunterricht hatten die Schüler zweier zehnten Klassen eine Ausstellung zur Geschichte und Arbeitsweise der EU erstellt. Am bundesweiten EU-Schulprojekttag brachten sie ihren Mitschülern Europa auf informative und unterhaltsame Weise näher. Um Interesse an der Europapolitik zu wecken, hatte Politiklehrer Wolfgang Wölken das Projekt initiiert.
Zur Eröffnung in der Aula präsentierten die Schüler Spielszenen zum Thema Europapolitik. So stellten Sina Elmers und Sandra Höpcke eine für viele Schüler wichtige EU-Richtlinie vor: die Begrenzung der Handygebühren für Auslandsgespräche. Um das Abkommen von Schengen, das Reisen innerhalb der EU-Staaten vereinfacht, ging es Cane Stieler und Fabian Wierzbinski. Sie führten die Unterschiede einer Reise nach Venedig im Jahre 1967 und 2009 vor. Für jeden Meilenstein der europäischen Integration stellten Viola Gerken und Anna Ohlhoff symbolisch einen Pappkarton auf die Bühne, bis am Ende die EU in Form von drei Säulen auf der Bühne stand. Dominique Kawaloff (E-Gitarre), Bonnie Hoffman (Querflöte) und Michael Retz (Keyboard) ließen die Europa-Hymne in einer modernen Form erklingen. Dazu erschienen Schüler auf der Bühne, deren Gesichter in den Landesfarben der EU-Mitgliedsländer geschminkt waren.
Präsentiert wurden die Spielszenen in einer Talkshow, moderiert von Sarah Bauer und Esra Altan. Lob gab es von ihrem Interview-Gast Hans-Jürgen Klein, dem Landtagsabgeordneten der Grünen. Mit den Zehntklässlern diskutierte er über die Frage "Welche Bedeutung hat Europa für Niedersachsen?". Zum Abschluss ließen die Schüler mit EU-Symbolen bedruckte Luftballons aufsteigen.
Text und Fotos © Stader Tageblatt