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Die Grüne Landtagsfraktion ist Mitglied im Schutz- und Klagefonds gegen die A 22 geworden. Auf Vorschlag des örtlichen Abgeordneten Hans-Jürgen Klein hat sich die Fraktion einstimmig für einen Beitritt ausgesprochen. Der Beitrag von einmalig 200 € wird aus dem Projekt "Grüne Hilfe" geleistet. Dieser Topf speist sich aus den abgelehnten Diätenerhöhungen der Abgeordneten und dient der schnellen und unbürokratischen Unterstützung vieler Initiativen und Projekte. Klein: "Die niedersächsichen Grünen lehnen die A 22 ab und haben die Bürgerinitiativen gegen dieses überflüssige und zukunftsfeindliche Projekt immer politisch unterstützt. Ich freue mich, dass neben Einzelmitgliedschaften von Abgeordneten jetzt auch die Fraktion zur Stärkung der finanziellen Basis des Widerstandes gegen die sogenannte Küstenautobahn beiträgt." Zum Hintergrund:
Das Ziel des Klagefonds besteht in der Unterstützung und Finanzierung einer oder mehrerer Klagen gegen den zu erwartenden Planfeststellungsbeschluss für die Küstenautobahn A 22. Mit dem Klagefonds soll der Vereinzelung von Betroffenen entgegengewirkt werden und die gemeinsamen Interessen sollen gestärkt werden. Der Fonds hat bereits einen erfahrenen Rechtsanwalt gewinnen können, der die Arbeit der Bürgerinitiativen im Erörterungsverfahren wirkungsvoll unterstützt hat.