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27. August 2008

A 22 so notwendig wie Brückenbau Cuxhaven - Helgoland

Raumordnungsverfahren einstellen - Steuergeld sparen

Der örtliche Abgeordnete und finanzpolitische Sprecher der Landtagsgrünen Hans-Jürgen Klein hat von der Landesregierung gefordert, die Planungsarbeiten für das Raumordnungsverfahren für die A 22 einzustellen. Die Finanzierung aus Landesmitteln sei angesichts der sich abzeichnenden hohen Baukosten und dem geringen Nutzen "Verschwendung", sagte der Grünen-Politiker am Mittwoch in Hannover anlässlich des Erörterungstermins in Nordenham. Klein empfahl, die Millionenbeträge stattdessen in den dringend notwendigen Ausbau des Hafenhinterland-Güterverkehres auf der Schiene und auf den Binnenwasserstraßen zu investieren.

Bild A22 stoppen"Angesichts der selbst in den Gutachten des Landes eingestandenen geringen Verkehrsnachfrage auf der Küstenautobahn ist die Finanzierung der A 22 so unsinnig wie der Bau einer Brücke zwischen Cuxhaven und Helgoland", sagte der grüne Poitiker. Prognosen gehen von einem Verkehrsaufkommen von zum Teil nur 17.000 Fahrzeugen pro Tag aus.

Ein echter Bedarf bestünde dagegen für die Investition in bedarfsgerechte Konzepte zur Bewältigung des stark wachsenden Güterverkehrs aus den Nordseehäfen, die sowohl realistische Realisierungszeiten als auch die übergeordneten Klimaschutzziele berücksichtigen. "Asphaltgeschwängerte Neubauträume wie die A 22 sind für die Verkehrsentwicklung im Norden dagegen kontraproduktiv", so Klein.

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