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Unterstützung von den Grünen im Landtag erhält der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesumweltministerium Michael Müller für seine jüngste Stellungnahme gegen den geplanten Neubau mehrerer Kohlekraftwerke in Norddeutschland. "Gut gebrüllt, Löwe", kommentierte der örtliche Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Klein am Wochenende die von Müller am Rande der Buxtehuder Messe gemachten Aussagen.
Dieser hatte unter Hinweis auf die viel zu hohen Kohlendioxid-Emmissionen der Kohletechnik die Unverträglichkeit dieser Planungen mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung begründet und Kohlekraftwerke als Auslaufmodelle bezeichnet. Müller plädierte für ein neues System der Energiewirtschaft auf der Basis erneuerbarer Energien, einer Erhöhung des Anteils von Kraft-Wärme-Kopplung und einer Senkung des Stromverbrauchs z.B. durch energieeffiziente Geräte.
"Dieser Weg ist notwendig und, wie unsere durchgerechneten Energieversorgungskonzepte zeigen, auch möglich. Und das ohne die von den Atom- und Kohlelobbyisten erfundene Stromlücke", unterstützt Klein die Position des SPD-Staatssekretärs. Skeptisch befürchtet der Grüne allerdings, dass die Buxtehuder Aussagen folgenlos bleiben könnten. Es bliebe abzuwarten, was "das Alpha-Tier im Rudel des Umweltministerium dazu sage". Minister Gabriel hatte sich bisher für neue Kohlekraftwerke ausgesprochen.