Springe direkt zu: ContentbereichHauptnavigationSuche


Bündnis 90/Die GrünenClaim Homepage Hans-Jürgen Klein

ServiceNavigation


Suche


Hauptnavigation


Sie sind hier:

 
  1. Startseite
  2.  Artikel

6. Februar 2008

Grüne Konferenz: Wie läßt sich biologische Vielfalt erhalten?

Die biologische Vielfalt ist aufgrund menschlicher Einflüsse stark gefährdet. Die Tier- und Pflanzenvielfalt sinkt dramatisch. Auch der menschengemachte Klimawandel trägt hieran seinen Anteil. Wie aber lassen sich Menschen für Naturschutz und den Erhalt der Artenvielfalt begeistern? Dies diskutieren die Grünen am 16. Februar auf einer Konferenz in Ingolstadt.

Biodiversität beschreibt die biologische Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten sowie Ökosystemen auf der Erde. Alle drei Bereiche sind elementar miteinander verwoben, so dass Störungen in einem Bereich Auswirkungen auf einen anderen haben.

Erdenschutzgebiet
Vor allem der Mensch trägt durch Luftverschmutzung, Brandrodung, Überfischung und anderen Einflüssen dazu bei, dass diese Vielfalt dramatisch sinkt. Nach Angaben der Weltnaturschutzunion IUCN sind derzeit 15.500 Arten weltweit vom Aussterben bedroht, darunter 23% aller Säugetiere, 31% der Amphibien und 12% der Vögel. Die fortschreitende Rodung der Regenwälder in Südamerika führt zum Verschwinden zahlreicher Ökosysteme.

Zur Erhaltung dieser Vielfalt verpflichtete sich die Internationale Gemeinschaft auf Gipfeltreffen in Rio de Janeiro 1992 und Johannesburg 2002 mit der Zielsetzung bis 2010 die Verlustrate der Biodiversität massiv zu senken. Im Mai diesen Jahres wird eine Vertragsstaatenkonferenz in Bonn tagen, um den Stand der Durchsetzung zu prüfen.

Vorab veranstalten der Bundesverband, der Landesverband Bayern und die Bundesarbeitsgemeinschaft Ökologie am 16. Februar einen eigenen Kongress in Ingolstadt. Unter dem Motto "Vielfalt leben. Vielfalt erhalten." wird diskutiert, wie die biologische Vielfalt geschützt und erhalten, und wie Menschen für Naturschutz und den Erhalt der Artenvielfalt begeistert werden können.

Als ReferentInnen sind eingeladen Prof. Dr. Manfred Niekisch (Erster Vizepräsident Deutscher Naturschutzring), Prof. Dr. Heinz Röhle (Präsident Deutscher Alpenverein) und weitere VertreterInnen von Umwelt- und Naturschutzverbänden. Darüber hinaus werden von grüner Seite unter anderem der Bundesvorsitzende Reinhard Bütikofer, die Bundestagsabgeordneten Bärbel Höhn, Ulrike Höfken, Toni Hofreiter, Undine Kurth, die Politische Geschäftsführerin Steffi Lemke, der Landesvorsitzende der bayerischen Grünen Sepp Daxenberger und die Abgeordnete im Bayerischen Landtag Ruth Paulig dabei sein.

Zum Thema Biodiversität am Beispiel Amazonien veranstaltet die Heinrich-Böll-Stiftung zudem ein entwicklungspolitisches Forum vom 27. - 29. Februar. Brasilianische und internationale Akteure diskutieren, wie entscheidend der Erhalt des größten Tropenwaldgebiets der Welt für den Schutz des Weltklimas


Mehr Informationen:

Biodiversitätskonferenz in Ingolstadt
Böll-Stiftung: Klima und Wandel in Amazonien

Quelle:

Grünes Klima

Zusätzliche Information