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8. Januar 2004

GRÜNE fordern kontinuierlichen Datenabgleich bei BSE-Kontrollen

GRÜNE fordern kontinuierlichen Datenabgleich
bei BSE-Kontrollen
Unklare Fälle müssen lücklos aufgeklärt werden
Unverzügliches und konsequentes Handeln erwarten die Landtagsgrünen von der Landesre-gierung nachdem bekannt wurde, dass auch in Niedersachsen zweijährige Rinder ohne BSE-Test geschlachtet wurden. "Alle unklaren Fälle müssen lückenlos aufgeklärt und die für rechtwidriges Verhalten verantwortlichen Personen zur Rechenschaft gezogen werden", for-derte der agrarpolitische Sprecher Hans-Jürgen Klein am Donnerstag in Hannover. Nur so könne der weitere Vertrauensverlust der Verbraucher verhindert werden.
Die Grünen fordern von der Landesregierung auf der morgigen Sitzung des Agrarausschus-ses einen Bericht über den bisherigen Stand der Maßnahmen.
Zwar zeige die Aufdeckung der Fälle, dass das Kontrollsystem prinzipiell funktioniere, aber, so der Grünen-Politiker "Wir brauchen einen kontinuierlichen Datenabgleich um Schlampig-keit und kriminelles Verhalten zeitnah erkennen und unterbinden zu können".
Auch wenn das statistische Risiko gering sei, dass die nicht getesteten Tiere an BSE er-krankt seien, am konsequenten Prinizip der Vorsorge dürfe es keine Abstriche geben. "Für den Verbraucherschutz gilt: Jedes Kilo Rindfleisch, das ohne vorgeschriebenen BSE-Test auf den Markt kommt, ist ein Kilo zuviel."
hjk/kn

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