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Es sei allerdings tatsächlich so, dass Freilandeier im Vergleich zu Käfigeiern eine höhere Dioxinbelastung aufwiesen. "Die Hennen im Freiland können durch das Picken im Boden das in Industrieländern überall in der Umwelt verbreitete Dioxin aufnehmen, die Käfighennen nicht", sagte der Grünen-Politiker am Montag in Hannover.
Dringend erforderlich sind seiner Ansicht nach kontinuierliche Kontrollen, um Eier zum Schutz der Verbraucher vom Markt zu nehmen wenn der Dioxingehalt über dem jetzt in Kraft getretenen Grenzwert liegt und um Hinweise für den Sanierungsbedarf der Böden zu erhalten.
Die Notwendigkeit der Sanierung von Böden in den hochindustrialisierten Mitgliedsstaaten war ein Grund für die EU, den Dioxingrenzwert nicht 2001, sondern erst 2005 in Kraft zu setzen.
Klein: "Das Land Niedersachsen hat Erfahrungen bei der Sanierung dioxinbelasteter Elbwiesen gesammelt und war erfolgreich bei der Senkung der Schadstoffbelastung dort erzeugter Milch. Auf keinen Fall darf das Freilandeier-Problem auf Kosten des Tierschutzes gelöst werden, indem die Käfighaltung von Legehennen dadurch wieder salonfähig gemacht wird."