Springe direkt zu: Contentbereich, Hauptnavigation, Suche
Sie sind hier:
Die Landtagsgrünen haben kritisiert, dass die Verbraucher über die häufigen Giftbelastungen bei Fischen und anderen Meerestieren aus südostasiatischen Aquakulturen mangelhaft informiert werden und bringen das Thema mit einer parlamentarischen Anfrage in den Landtag.
"Schon häufiger musste die Erfahrung gemacht werden, dass den asiatischen Produzenten in ihren Fisch- und Krebsfarmen der wirtschaftliche Erfolg wichtiger ist als der Gesundheitsschutz für die fernen europäischen Konsumenten", sagte der verbraucherpolitische Sprecher Hans-Jürgen Klein am Dienstag in Hannover. Nach Presseveröffentlichungen seien vor allem aus Asien importierte Fische häufig mit Malachitgrün – einem krebserregenden und verbotenen Parasitengift - belastet.
"Wieder ist ein Lebensmittelskandal erst durch Presserecherchen bekannt geworden", sagte der Grünen-Politiker. Er kritisierte, dass die Informationen nicht von den zuständigen Verbraucherschutzbehörden des Landes kamen.
"Es wird endlich Zeit, dass auch in diesem Fall die Verantwortlichen genannt werden, damit die Verbraucher sich selbst schützen können", forderte Klein von der Landesregierung. Mit einer Kleinen Anfrage will er Auskunft über die Belastung der Aquakulturprodukte aus Südostasien. Der Grünen-Politiker möchte außerdem wissen, wie die Landesregierung das gesundheitsschädliche und toxische Potenzial der beanstandeten Produkte bewertet und welche Produkte, Hersteller, Importeure und Händler betroffen sind.