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Die Grünen im Landtag fordern eine schnelle Aufklärung der Vorwürfe, die vom Bundesverband Menschen für Tierrechte gegen niedersächsische Geflügelmäster erhoben werden. "Intensive Geflügelmast ist Tierquälerei, die hinter verschlossenen Türen stattfindet. Die beschriebenen Zustände sind vermutlich eher die Regel als die Ausnahme", kritisiert der tierschutzpolitische Sprecher Hans-Jürgen Klein. Er erwartet bei gravierenden Verstößen gegen das Tierschutzgesetz eine unverzügliche Unterrichtung der Öffentlichkeit über die betroffenen Unternehmen und Produkte, "damit die Verbraucher auch beim Einkauf deutlich machen können, was sie von dieser Massentierhaltung halten."
Die Grünen fordern den Landwirtschaftsminister außerdem auf, aus diesem Anlass mit einer schnellen Sonderprüfung alle intensiven niedersächsischen Mastgeflügelbetriebe auf die Einhaltungen der freiwilligen Vereinbarung mit einer Besatzdichte von 35 Kilogramm pro Quadratmeter zu überprüfen. "Schon dieser Standard ist aus Sicht des Tierschutzes allenfalls das kleinere Übel. Keinesfalls darf es zu der vorgesehenen weiteren Verschlechterung nach EU-Recht kommen", so Klein.